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23.05.2018

Internationales Management: Fachexkursion nach Brasilien und Spanien

In São Paulo networken, in Rio brasilianische Kultur entdecken: die angehenden Marketing Manager sind begeistert | Foto: Campus M21

Spanien oder Brasilien? Die Marketing-Studenten konnten zwischen einer Fachexkursion nach Barcelona oder São Paulo wählen. Hier standen persönliche Meetings mit Managern von deutschen und internationalen Unternehmen auf der Agenda. Ziel der Exkursionen war, mit ausgewählten Fachexperten kritisch aktuell wirtschaftspolitische Entwicklungen zu hinterfragen. Studierende wie Kristina Schermbach nutzten begeistert die internationalen Networking-Chancen: „Durch die Fachexkursion standen wir im direkten Austausch mit interessanten Persönlichkeiten. Bei ‚VW do Brasil' gab uns beispielsweise Hanna Klenner, eine gebürtig Deutsche, einen Einblick, was es bedeutet, in Lateinamerika zu arbeiten und zu leben. Jetzt überlege ich sogar, mein Praktikum außerhalb von Europa zu machen." Auch Studentensprecher Lars Krauß ist tief beeindruckt: "Ich bin von Brasilien begeistert. Meine persönlichen Highlights waren die Fashionshow von adidas und das T2 Bus fahren bei VW."
Im Interview mit Fachbereichsleiter und Dozent Dr. Stefan Remhof gingen wir der internationalen Fachexkursion auf den Grund:

Herr Dr. Remhof, die Ziele dieser Fachexkursion sind ungewöhnlich: Warum Brasilien? Warum Spanien?

Dr. Stefan Remhof: Im Studienmodul „Internationales Management" geht es darum, die globale Geschäftstätigkeit von Unternehmen näher kennenzulernen und besser zu verstehen. Am besten gelingt das, wenn wir die Unternehmen vor Ort besuchen und in den Dialog mit den Verantwortlichen der Firmen treten. Für Brasilien haben wir uns als Ziel entschieden, da das Land eine der bedeutendsten Volkswirtschaften der Welt und die größte Wirtschaftsmacht in Lateinamerika darstellt. Die Wahl zur Fachexkursion ist auf die Megametropole São Paulo gefallen, die mit ihrer unglaublichen Größe andere Städte in Südamerika in den Schatten stellt. In der pulsierenden Metropole haben sich viele Unternehmen aus verschiedenen Bereichen angesiedelt, die für uns interessant waren: Automobil, Sport, Finanz, Stiftungen und Kanzleien. Brasilien erlebt derzeit unruhige Zeiten – politisch wie wirtschaftlich. Im Oktober wird ein neuer Präsident gewählt, der die Entwicklung der Wirtschaft maßgeblich beeinflussen wird. Für die Studiengruppe war es sehr spannend, diese Auswirkungen von den Unternehmen im direkten Gespräch zu erfahren. In São Paulo sind zudem auch zahlreiche deutsche Unternehmen niedergelassen – starke Marken und Namen, wie adidas, VW oder Festo, die uns einen unverwechselbaren Blick hinter die Kulissen des internationalen Business und der Herausforderungen auf dem südamerikanischen Kontinent ermöglicht haben. Die Exkursion nach Brasilien ist eine Premiere am Campus M21. In die Reise ist sehr viel Vorbereitungszeit und Energie seitens der teilnehmenden Studenten hineingeflossen. Die Mühe hat sich wirklich gelohnt! Die Exkursion ist unvergesslich und einmalig gelaufen!
In Spanien hat der zweite Teil der Studiengruppe die katalanische Hauptstadt Barcelona besucht. Durch die Bestrebungen der Katalanen, einen unabhängigen Staat zu gründen, steht die lokale Wirtschaft – insbesondere viele deutsche Firmen – enorm unter Druck. Ein Ziel der Exkursion war es, mehr über diese Entwicklungen aus erster Hand zu erfahren und auch hier die Auswirkungen auf die wirtschaftliche Tätigkeit besser kennenzulernen.

Was waren die Highlights der Fachexkursion nach Brasilien?

Dr. Stefan Remhof: Ein Termin war besser als der andere. Die Fachexkursion nach Brasilien war eine intensive, lehrreiche und vor allem vielfältige Woche. Ein Highlight war mit Sicherheit der Besuch von adidas. Neben einer Einführung über die Markenpolitik und Herausforderungen vor Ort wurde der Gruppe ein besonderer Gast vorgestellt: der ehemalige Bundesligaspieler Zé Roberto, der über seine Erfahrungen in Deutschland, kulturelle Unterschiede und Aufgaben des internationalen Sportbusiness erzählt hat. Eine zweite Überraschung wartete am Abend auf die Studiengruppe: der gemeinsame Besuch des adidas Brand Day 2019, auf dem die Kollektion des kommenden Jahres vorgestellt wurde. Ein weiteres Highlight, das in Erinnerung bleiben wird, war der Besuch von ‚Volkswagen do Brasil'. Ein Ausflug in die Welt der Virtual Reality, die Vorstellung des internationalen Marketings auf dem südamerikanischen Markt und ein Vortrag einer deutschen Mitarbeiterin, die über die Unterschiede zwischen Brasilien und Deutschland in der Arbeits- und Berufswelt berichtet hat, haben den Besuch extrem aufgewertet.

Und die Highlights in Spanien?

Dr. Stefan Remhof: Ein Programmhöhepunkt in Barcelona war sicherlich der Besuch der ESADE Business Schools, einer der renommiertesten Business Schools weltweit. Der Studiengruppe konnte hier internationales Innovationsmanagement kennenlernen, sich am Start-Up-Center der Hochschule mit Gründern austauschen und abends noch eine Start-Up-Konferenz besuchen.

Welche Vorteile und Chancen ergeben sich für die Studierenden?

Dr. Stefan Remhof: Im Studienmodul „Internationales Management" behandeln wir die Treiber der Globalisierung, Chancen, aber auch Hindernisse des internationalen Handels und der grenzüberschreitenden Tätigkeit von Unternehmen. Im Business-Management-Studium Internationales Marketing und Management stehen nach dem Bachelor-Studium alle erdenklichen Türen offen – vor allem die internationalen Türen des „globalen Dorfes". Heute sind die Arbeitsmöglichkeiten nicht mehr auf Bayern oder Deutschland beschränkt. Eine perfekte Vorbereitung ist es daher für die Studenten, die internationalen Arbeitsmärkte, die entsprechenden Eigenheiten und Charakteristika schon während des Studiums kennenzulernen und auszutesten. Die beiden Fachexkursionen nach Brasilien und Spanien haben den Studiengruppen die Möglichkeit gegeben, starke Marken in zwei bedeutenden Ländern hautnah zu erleben. Heute gehören Fremdsprachenkenntnisse und internationale Erfahrung zu einer Selbstverständlichkeit im Lebenslauf. Mit den Fachexkursionen ins europäische und internationale Ausland wollen wir den Appetit auf ein Auslandssemester oder -praktikum verstärken.

Sie sind sehr forschungsaktiv und haben gerade erst wieder publiziert. Wie profitieren Studierende von Ihrer Forschung?

Dr. Stefan Remhof: Praxisnah studieren heißt zugleich auch, praxisnahe Forschungsergebnisse zu diskutieren. In meiner Forschung im Bereich Internationales Management gehe ich insbesondere der Frage nach, wie ich mich als Mitarbeiter auf eine berufliche Tätigkeit im Ausland vorbereiten kann. Anfang April konnte ich ein Paper auf einer internationalen Fachkonferenz an der Universität Catania auf Sizilien vorstellen. Darin habe ich untersucht, wie Faktoren wie kulturelle Intelligenz oder ein globales Mindset einen Mitarbeiter oder eine Führungskraft auf eine Tätigkeit im globalen Umfeld ausstatten. Die Erkenntnisse aus meiner Forschung bringe ich in die Lehrveranstaltungen ein, reflektiere und diskutiere sie mit der Studiengruppe. Ich freue mich immer, wenn aus den Texten Projektarbeiten oder Bachelorarbeiten entstehen. Das zeigt mir, dass die Studenten wirklich von der Forschung profitieren und sich aktiv inspirieren lassen.


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