Frauen-Fußball-WM-Fieber am Campus: Große Gefühle — und auch „Big Business“

Die Fußball-WM der Frauen sorgt gerade weltweit für Begeisterung und entwickelt ein enormes Business-Potenzial. | Foto: CM21

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Lange standen sie im Schatten ihrer männlichen Kollegen: die Fußballerinnen. Doch das ändert sich gerade rasant, wie die Begeisterung rund um die Weltmeisterschaft der Frauen in Frankreich seit Anfang Juni zeigt. Allein in Deutschland lockte das Achtelfinalspiel der deutschen Fußballfrauen gegen Nigeria — trotz besten Sommer-, Bade- und Grillwetters — rund sechseinhalb Millionen Zuschauer an einem frühen Samstagabend vor die Fernsehschirme.

Frauenfußball mit großem Business-Potenzial

Auch die Community am Campus M21 fiebert mit — und beobachtet die neuen Zuschauerrekorde und die schnell wachsende Medienpräsenz der Fußballerinnen unter einem weiteren Blickwinkel: „Die positiven Schlagzeilen und das steigende Interesse machen den Frauenfußball auch für Sponsoren attraktiver, der Frauenfußball hat enormes Business-Potenzial", sagt Franziska Lipinski. Sie studiert am Campus M21 Fußball- und Sportbusiness, einen in dieser Form in Süddeutschland einzigartigen Studiengang.

Ein Wachstumsmarkt mit besten Karriereaussichten

Beim Männer-Fußball geht es heute bereits um Milliarden: „Fußball ist in Europa Mediensportart Nummer 1. Gerade der Frauenfußball wird ein interessanter Wachstumsmarkt bleiben, der extrem spannende Jobperspektiven bietet", weiß die Bachelor-Studentin.

Europameistertitel 2019 für den Campus M21

Für viele Studenten am Campus M21 ist Fußball gleichzeitig Business und Leidenschaft: In diesem Jahr kämpften allein fünf Mannschaften der beiden Studienzentren München und Nürnberg bei der Fußball-Europameisterschaft der privaten Hochschulen, dem „Cup der Privaten", um den Titel. Mit Erfolg: Es war das Münchner Campus M21-Team, das sich im Finale mit 3:2 gegen die Mannschaft einer Berliner Hochschule durchsetzte.

In München: Ein Fußballfest mit Campus-Rückenwind

Mehr Mädchen für das runde Leder zu begeistern: Das war auch Ziel eines großen Fußballfests der FT München-Gern während der Frauen-WM. Zu Gast bei dem hochkarätigen Event waren unter anderem Bayerns Sozialministerin Kerstin Schreyer und die Fußball-Bundesligaspielerin Nina Windmüller. In einer Podiumsdiskussion diskutierten sie das Thema mit Sky-Sportchef Roman Steuer. Moderiert wurde die Veranstaltung von der Campus M21 Absolventin und ehemaligen Champions League-Spielerin Valentina Maceri, die heute als Moderatorin für Sport1 arbeitet. Der Tag war ein voller Erfolg — auch dank der tatkräftigen Unterstützung von Studenten des Campus M21: Sie betreuten den Geschicklichkeitsparcours für die Nachwuchstalente mit Lebendkicker, Fußball-Dartscheibe, Torwand und vielem mehr. „Die Kinder hatten sichtlich Spaß", sagt Michael Franke, Vorsitzender der FT München-Gern. Er dankte auch der Campus-Community für das „grandiose Engagement".