+++ Unsere Lösungen in der Corona-Krise +++

Praxis im Studium startet online

In digitalen Briefings gaben Dozenten und die Profis aus Unternehmen wie Microsoft am Bildschirm den Startschuss für die Projekte. | Foto: Campus

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Gemeinsam lernen, zusammen Ideen entwickeln in spannenden Praxis-Projekten bei Unternehmen vom Start-up bis zum Weltmarktführer: Das ist der Mehrwert, von dem die Studierenden am Campus M21 besonders profitieren. Die Maßnahmen, die die Ausbreitung des Corona-Virus verhindern sollen, machen diese Netzwerk-Begegnungen von face to face im Moment aber unmöglich. Das praxisnahe Studium realisiert der Campus dennoch auch in diesem Semester: Neue, kreative und innovative Online-Lösungen machen es möglich. Auch Fachexkursionen werden nicht abgesagt, sondern verschoben oder umgeplant.

Neue Online-Formate

„Wir haben kurzerhand neue Online-Formate entwickelt, wie die Business Insights, bei denen Absolventen aus ihrem Berufsalltag berichten und Karrieretipps geben. Erst letzte Woche gastierte die Eventagentur der adidas group", sagt Professor Heinrich Wiedemann, der Akademische Leiter der Studienzentren München und Nürnberg. „Unsere Partner aus der Branchen-Praxis leisten in Gastvorträgen und Praxis-Dialogen einen großen Mehrwert – selbst jetzt starten Praxis-Projekte, in München etwa für BMW oder in Nürnberg mit Microsoft", erläutert der Akademische Leiter. Er wirft bereits einen Blick voraus: „Für die Nach-Corona-Zeit haben wir ein Highlight im Köcher: die Praxis-Woche am Campus."

Kampagnen entstehen komplett virtuell

Derzeit und in den kommenden Wochen aber sind die Praxis-Erlebnisse am Campus virtuell: Vollständig im digitalen Raum entsteht am Studienzentrum München ein Kampagnenkonzept für Events in der BMW Welt. Dazu kooperiert der Campus M21 mit LOBECO, der Social-Media-Agentur des FC Bayern München und der UniCredit. Sebastian Iffert, Managing Director bei der Digitalberatung, ist selbst Campus-Absolvent. Die „virtuelle Kooperation" läuft hervorragend: „Während des digitalen Briefings haben die Studenten schon erste hervorragende Ideen geliefert und mit ihren Fragen bewiesen, dass Homeoffice keineswegs zu nachlassender Konzentration führt", sagt Felix Plinke, Social Media Consultant bei LOBECO. 

Die digitale Lehre gefällt mir sehr gut, insbesondere dann, wenn wir auch Gastvorträge und Praxispartner mit einbinden können", sagt Dr. Brigitte Waffenschmidt, Leiterin des Studienzentrums Nürnberg

 

Der „digitale Campus" kommt bei den Studierenden gut an

In digitalen Briefings gaben Dozenten und die Profis aus den Unternehmen am Bildschirm den Startschuss für die Projekte. Bianca Bauer, Internal Communication Channels Lead bei Microsoft, gab beispielsweise exklusive Einblicke in die Work-Life-Flow-Strategie ihres Arbeitgebers.

Trotz virtueller Lehre konnten auch Praxis-Projekte abgeschlossen werden, wie beispielsweise die Entwicklung von Kampagnen für die TenniscoMpany. Deren Gründer Nic Marschand trainierte einst den deutschen Wimbledon-Champion und Olympiasieger Michael Stich. Bei den Studierenden kommt der „digitale Campus" gut an: „Ich bin dankbar und stolz, dass der Campus es trotz der aktuellen Lage ermöglicht, Praxisprojekte umsetzen zu können. So wie heute unsere Präsentation für die TenniscoMpany. Diese Präsentationen für Praxispartner sind über Zoom eine gute Alternative, die auch Kommunikation und Feedback ermöglicht", sagt die Bachelor-Studierende Lisa Feiler.

„Dank Zoom haben wir trotzdem die Möglichkeit, spannenden Gastvorträgen zuzuhören und viel aus der Praxis zu lernen. Man ist direkt im Austausch mit dem Unternehmen und kann so sein Netzwerk sowohl persönlich als auch digital erweitern. Hat ein bisschen was von einem Business Meeting", sagt Campus-Studierende Lea Schwecke.