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10.05.2017

EINEWELT - unsere Verantwortung: Bundesminister am Campus

Zukunftswoche am Campus M21Bundesminister Dr. Gerd Müller teilt mit den Studierenden und GNTM Barbara Meier Wissen, Visionen und Perspektiven. | Foto: Campus M21

Coffee-to-go, Nespresso-Kapseln, Wasser aus Plastikflaschen und T-shirts für 1,99 €?

Letzte Woche Kenia. Heute Campus M21. Morgen China. Danach Indonesien. Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), engagiert sich für ökologische, wirtschaftliche und soziale Nachhaltigkeit weltweit. Am Campus M21 diskutierte der Politiker im Rahmen der Campus M21 Zukunftswoche Zukunftsfragen mit der Campus-Community. Mit welchen Megatrends werden wir konfrontiert? Wie können wir die Welt von morgen positiv mitgestalten? Und welchen Beitrag kann jeder Einzelne leisten? Zusammen mit der BMZ-Botschafterin und ehemaligen Gewinnerin von Germany's Next Topmodel Barbara Meier, appellierte der Bundesminister an die angehenden Manager, sich aktiv mit den Entwicklungen unserer globalen Zukunft auseinanderzusetzen und verantwortungsbewusst mit Ressourcen umzugehen. Konkret: Auf Aluminium-Kapsel-Kaffee und Wasser aus Plastikflaschen zu verzichten, bei Kleidung auf Fair Trade zu achten, unnötigen Papierverbrauch zu meiden. Beispiele, wie jeder einen kleinen aber entscheidenden Beitrag leisten kann.

765 Million Hungernde weltweit!

"765 Millionen Menschen hungern weltweit. Das ist 10 Mal so viel wie Deutschland Einwohner hat, eine enorm große Zahl. Da muss man was ändern", erklärt die angehende Marketing-Managerin Stephanie Buchner, die zusammen mit Kommilitonin Hannah Kopp den Einstieg in die Zukunftswoche moderierte. Jeder Mensch hat ein Recht auf Würde. Ziel der Zukunftswoche am Campus ist, auf die Missstände in der Gesellschaft aufmerksam zu machen und individuelle Handlungsmöglichkeiten zu begreifen.

5 Megatrends bestimmen unsere Zukunft

Megatrends verändern die Welt. Zwar langsam, dafür aber grundlegend und langfristig. Wissen und Sensibilisierung sind der erste Schritt. Die Welt von morgen proaktiv und positiv mitgestalten ist der zweite und entscheidende Schritt. Dr. Gerd Müller erklärte die Auswirkungen vom explodierenden Weltbevölkerungswachstum, der zunehmenden Urbanisierung und des Klimawandels, der Globalisierung, der Bildung sowie der globalen Migration. Bildung ist der Schlüssel zur Entwicklung heraus aus der Not. Dr. Müller berichtete von erfolgreichen Bildungsprojekten mit afrikanischen Studenten. Es müsse ein globaler Austausch von Wissen, Innovation und Technik stattfinden, damit die Welt gerechter und besser werde. Ein aktuelles Beispiel dafür sei der Bau eines gigantischen Solarkraftwerks in Marokko, das die Sonnenenergie der Sahara speichern und weiterleiten soll. Mit Energie könnte Mehrwasser entsalzen und damit Wüste begrünt werden - und somit die Grundlage einer besseren Zukunft für die Menschen dort geschaffen werden.

Begeisterte Studenten mit vielen neuen Gedanken, Impulsen und Vorsätzen

Die Zweitsemester aus dem Studium Sportmanagement, Eventmanagement und Medienmanagement schärften mit einem Kurzvortrag zum Thema Nachhaltigkeit in der Fashion Industrie den Sinn für eigene Konsumgewohnheiten beim Kleidungskauf. Sie appellierten an alle Studierenden, das Campus-Team und Dozenten, bei Textilware die Produktionsbedingungen zu hinterfragen und erläuterten die Zustände der Kinder- und Sklavenarbeit in den Fabriken in Ländern wie Bangladesch oder Äthopien. Das Publikum war vom Gastvortrag des Bundesministers und den Diskussionen mit Barbara Meier sowie dem Impuls der Studiengruppe aus dem Sportmanagement-Studium restlos begeistert: "Mir war gar nicht so bewusst, wie groß die Dringlichkeit ist, dass wir was verändern müssen. Es gibt so viele verschiedene Bereiche, in denen wir etwas tun können, um vielen anderen Menschen zu helfen", so Student Felix Kerger. Kommilitonin Katharina Krug ist fest entschlossen: "Ich werde in Zukunft darauf achten, welche Klamotten ich kaufe, welche Unternehmen nachhaltig handeln und danach auch meinen Einkauf richten."

Und so geht's weiter mit der Zukunftswoche: In Gastvorträgen und Workshops mit Amandla EduFootball, Unicef, HYVE - Haus der Innovation, Prinz von Abomey und Hauck & Aufhäuser Privatbankiers erfahren die Studierenden, wie sie die Welt von morgen positiv mitgestalten können.

 

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