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16.05.2017

Workshops mit starken Partnern für eine bessere Welt

Zukunftswoche am Campus M21Prinz von Abomey diskutiert mit den Studierenden über das afrikanische Werteverständnis. | Foto: Campus M21

Der Auftakt zur Zukunftswoche mit Bundesminister Dr. Gerd Müller hat einen starken Akzent gesetzt. In Diskussionen und Workshops bot das Programm eine Woche lang Studierenden die Möglichkeit, sich mit brisanten Themen auseinanderzusetzen und die Welt von morgen positiv mitzugestalten.

Frische Ideen für Unicef

Es sind erschütternde Bilder, mit denen sich die Studierenden konfrontiert sehen: Kinder, die bei bestialischem Gestank Abfall auf Mülldeponien in Kambodscha sortieren. Ca. 1,5 Millionen Kinder werden allein in Kambodscha durch Kinderarbeit und Prostitution ausgebeutet. Dagegen kämpft u.a. Unicef, das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen. Claudia Graus, Stellv. Vorsitzende, und Claudia Berger, PR-Referentin von Unicef Deutschland, stellten den Studenten intelligente und innovative Unicef-Projekte vor. Beim anschließenden Workshop hatten die Studenten erste Gelegenheit, die Welt zu verbessern - und zwar mit frischen Ideen und Impulsen für den Weltmädchentag, für eine neue Video-Content-Plattform und für eine App für Unicef.

Weg von der Straße: Weniger Kriminalität dank Amandla EduFootball

Aus einer spontanen und privaten Initiative wird ein vorbildhaftes Modell für soziales Engagement: Das ist die Erfolgsgeschichte von Amandla EduFootball. Geschäftsführer Jakob Schlichtig beschrieb, wie die "Safe Hubs" von Amandla EduFootball die weltweite Attraktion des Fußballsports nutzen, um in einer geschützten Umgebung junge Menschen aus ihrer perspektivlosen Zukunft sozialer Brennpunkte zu holen. Mit einer Mischung aus Sportplatz, Unterrichtsbereich und Jugendcafé vermitteln diese "Hubs" Werte, Bildung und Gesundheitsbewusstsein. Mit nachweisbarem Erfolg: Im Umkreis von 600 Metern um jeden "Safe Hub" ist die Kriminalitätsrate drastisch gesunken und die Zahl der ausgebildeten Jugendlichen mit Anschluss in einen Beruf um 80% gestiegen.

Bücher und Bildung statt Waffen und Krieg: Die Bell Amani Friedensstiftung

Der Gründer der Friedensstiftung, Claude Mukali, Prinz von Abomey, zeigte den Studierenden ein anderes, authentisches Afrika, das wenig mit dem von den Medien seit langem verbreiteten Bild des Kontinents zu tun hat. Zwischen Europa, der westlichen Welt und Afrika besteht ein fundamental anderes Werteverständnis. Wer dieses nicht kennt, wird z.B. als Businessmanager dort keinen Erfolg erzielen. Auch ein Grund, warum über 50 Jahre Entwicklungshilfe bislang keinen nachhaltigen Frieden und Wohlstand für alle erreicht haben. Die Stiftung des Prinzen nutzt Bücher und Bildung als Mittel gegen Waffen und Krieg. "Durch den Vortrag wurde mir bewusst, wie unterschiedlich Europäer und Afrikaner denken und wie wichtig daher das aktive Zuhören für beide Parteien ist", erklärt Master-Studentin Susanne Röver.

Banking der Zukunft mit Hauck & Aufhäuser

In ihrer Rolle als künftige Kunden formulierten die Studierenden in einem Workshop ihre Erwartungen an ein Bankhaus der Zukunft. Wie sich zeigte, entstehen trotz der unbegrenzten Möglichkeiten der Digitalisierung Erwartungen, die nicht allein mit Technologie, sondern erst in der persönlichen Betreuung jedes einzelnen Kunden eingelöst werden können. Die Studierenden erhielten von Abteilungsleiter Stephan Rupprecht eine Gegeneinladung zu Hauck & Aufhäuser; bei diesem Termin werden die Anregungen und Folgerungen vorgestellt, die die Bank aus den Ergebnissen des Workshops entnehmen wird. Zusätzlich werden sich die Studenten mit Volkswirten und weiteren Banking-Spezialisten vor Ort austauschen können. Eine tolle Gelegenheit für die angehenden Business Manager, ihr Netzwerk zu erweitern.

Studierende beweisen Innovationskraft mit HYVE

Die Gesellschaft in eine intelligente Vernetzung einbinden und somit Impulse für Weiterentwicklung generieren - wie das geht zeigte Isabel Oostvogel von der Innovationsberatung HYVE in ihrem fesselnden Gastvortrag. Besonders die angehenden Digital Business Manager waren fasziniert von den modernen Innovationskonzepten, wie z.B. Crowdsourcing, des Unternehmens. "Unsere Studiengruppe konnte viele interessante Einblicke gewinnen und unsere Erfahrungen aus den Studienmodulen erweitern. Bei einem Ideen-Pitch zum Thema 'Lösungen gegen Lebensmittelverschwendung' stellten wir unsere eigenen Ideen vor und bewiesen Innovationskraft", freut sich Lukas Best aus dem Digital Business Studium.

Zukunftscafé – Nachhaltige Unternehmensführung

adidas, Nike, McDonalds und Lemonaid - wie nachhaltig agieren diese Top-Unternehmen? Die Drittsemester im Business Management regten die Campus-Community im Zukunftscafé zum Nachdenken über nachhaltige Unternehmensführung an. Die Orientierung an Werten soll Unternehmen unter anderem Wettbewerbsvorteile verschaffen und dabei helfen, den Kampf um die besten Mitarbeiter mit zu entscheiden und das Bild der Unternehmen in der Öffentlichkeit positiv zu formen. Anhand von Poster-Präsentationen stellten die Studierenden die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) der Vereinten Nationen (UN) vor, deckten aktuelle Problemfelder auf und gaben konkrete Handlungsempfehlungen.

Erfolgreiche Integration in Bayern

Wie sieht die Zukunft unserer Willkommenskultur aus? Dr. Bernd Schmidt berichtete von einem hochinteressanten Praxis-Projekt der Master-Studenten mit dem Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration. Die Master recherchierten Biographien von Vorbildern gelungener Integration und zeichneten die Lebensläufe nach. Wichtiger Bestandteil des Praxis-Projekts war neben der Biographieforschung auch das Verfassen von Drehbüchern. Das Resultat: Kurzfilme von Vorbildern, die unterschiedliche Wege eingeschlagen haben und sich erfolgreich in die deutsche Gesellschaft integriert haben. Die Film-Portraits werden nun auf dem geplanten Info-Portal des Staatsministeriums eingesetzt. "Als Management-Student bekommt das Thema Diversifikations-Management für mich eine immer größere Bedeutung: Auch in der Zukunft gilt es, richtig zu integrieren, um Potenziale zu nutzen und gesellschaftlichen Konflikten entgegenzuwirken", erklärt Lars Krauß aus dem Internationalen Marketing-Studium.

Wie geht es weiter?

Aus der Zukunftswoche resultiert die "Zukunftsinitiative Campus", die sich dauerhaft mit dem Projekt "Zukunft" kritisch auseinandersetzt. Studierende werden gemeinsam mit starken Partnern zielführende Praxis-Projekte sowie brisante Zukunftsthemen in Bachelor- und Masterarbeiten umsetzen.

 

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