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14.12.2018

Internationales Marketing: Fachexkursion nach Barcelona

Studierende erleben internationale Politik im katalonischen Parlament. | Foto: Campus M21

Wie richten deutsche Unternehmen ihre Aktivitäten in Südeuropa aus? Welche internationalen Management-Strategien sind in deutschen Unternehmen in Europa besonders gefragt? Diesen Fragen gingen die Studierenden im Marketing-Studium bei einer hochinteressanten Fachexkursion nach Barcelona auf den Grund: Auf dem Programm standen persönliche Meetings mit Entscheidungsträgern internationaler Unternehmen.

Barcelona und Katalonien: Wirtschaftliche Motoren Spaniens

Die viertägige Exkursion fand im Rahmen der Lehrveranstaltung „Internationales Management" statt. Die Studierenden bereiteten die Fachgespräche zusammen mit ihrem Dozenten Dr. Stefan Remhof intensiv vor. „Die Fachexkursion hat der Studiengruppe die Möglichkeit gegeben, das wirtschaftliche Handeln internationaler Organisationen vor Ort hautnah kennenzulernen. Barcelona und Katalonien gelten als wirtschaftliche Motoren Spaniens und als internationale Start-up-Zentren", erklärt Dr. Stefan Remhof. Zudem ist Barcelona durch die Diskussion um die Separation und den entsprechenden Auswirkungen auf die wirtschaftlichen Bedingungen ein spannendes Exkursionsziel.

Internationales Markenprodukt erleben: Freixenet

Bei einer Führung durch die Sektkellerei Freixenet lernten die Studierenden, wie ein traditionelles Familienunternehmen die globale Aufstellung meistert: durch Export, eine traditionelle Mehrmarkenstrategie sowie auf einzelne Märkte angepasste Produkte.

Networking mit Hewlett & Packard

Wie wird die Globalisierung und die technische Revolution unsere Leben beeinflussen? Welche Möglichkeiten eröffnen sich den Marketing Managern von morgen? Fragen, denen die Studiengruppe vor Ort bei Hewlett & Packard auf den Grund ging. Geprägt durch eine sehr internationale Belegschaft ist HP ein ideales Beispiel, um internationales Management in der Praxis kennen zu lernen.

Kritischer Diskurs mit der Deutschen Außenhandelskammer für Spanien

Im Gespräch mit der Geschäftsführerin der AHK für Spanien erfuhr die Studiengruppe die Unterschiede des spanischen und deutschen Arbeitsmarkts sowie die Probleme und Herausforderungen, mit denen deutsche Unternehmen in Spanien konfrontiert sind. Die anschließende Fragerunde thematisierte Fachkräftemangel, Gründerszene und Exportchancen spanischer Unternehmen - somit profitierten die Studierenden, die kurz vor ihrem Praktikum im 5. Semester stehen, von wichtigen Impulsen.

Persönlicher Austausch mit erfahrenen Führungskräften

Der Austausch mit dem Präsidenten des Kreises deutschsprachiger Führungskräfte machte den Studierenden die kulturellen Unterschiede zwischen Deutschland und Spanien bzw. Katalonien sichtbar. Präsident Dr. Peters kennt beide Wirtschaftsräume aus seiner langjährigen beruflichen Tätigkeit und gab wertvolle, persönliche Eindrücke. Bei der aus Norwegen stammenden Werbeagentur Schibsted diskutierte der Head of Marketing unterschiedliche Führungsstile zwischen Norwegen und Spanien. Eine anschließende Führung durch das katalonische Parlament vertiefte das Verständnis über interkulturelle und politische Charakteristiken der Region.

Start-up-Gründung in Spanien

Nicht minder inspirierend war ein Mittagessen mit den beiden Gründern und Initiatoren von NeDeNa, dem Netzwerk deutschsprachiger Nachwuchskräfte. Die Gesprächspartner stellten ihr Netzwerk vor, gaben Einblicke in die deutschsprachige Gründerszene in Barcelona und unterstrichen die Bedeutung internationaler Erfahrung für die persönliche Karriere.

Fachliche Expertise

Fasziniert von den interkulturellen Unterschieden im Marketing, interessiert an den Herausforderungen im internationalen Management: Das ist Dr. Stefan Remhof, Campus M21-Dozent, Fachbereichsleiter BWL und VWL, sowie Internationales Automobilbusiness. Dr. Remhof bindet seine praxisorientierten Publikationen in die Lehre mit ein – eine Win-Win-Situation für beide Seiten: „In meinen Forschungsthemen geht es um das Thema Mitarbeiterentsendung ins Ausland. In der Vergangenheit habe ich untersucht, welche Fach- und Führungskompetenzen ein Manager mitbringen muss, der für ein bestimmtes Unternehmen im Ausland tätig ist. In der letzten Veröffentlichung, die zusammen mit der Campus-Absolventin Annabelle Esslinger entstanden ist, haben wir betrachtet, wie sich die internationalen Arbeitsmärkte für die Generation Y gestalten und wie sich die Vertreter der Generation Y auf die globalen Arbeitsmöglichkeiten vorbereiten. Meine Artikel und Publikationen lassen sich ideal in die Lehrveranstaltungen integrieren. Durch den hohen Praxisbezug, den meine Beiträge haben, bieten sie kontroversen und aktuellen Diskussionsstoff. Dadurch ergeben sich für beide Seiten spannende Impulse – und sehr häufig entwickeln sich für die Studenten Themen für Projekt- oder Bachelorarbeiten."

Große Vorfreude auf die nächste internationale Fachexkursion

Spanien oder Brasilien? Die Marketing-Studenten im dritten Semester blicken mit größter Vorfreude auf ihr Studien-Highlight im Frühjahr: Sie können nächstes Semester zwischen einer Fachexkursion nach Spanien oder Brasilien wählen. Auch hier stehen persönliche Meetings mit Managern von deutschen und internationalen Unternehmen auf der Agenda.

„Ich kann es kaum erwarten, unsere Exkursion nach Brasilien anzutreten. Bekannte Unternehmen wie VW und adidas in einem völlig neuen Umfeld und einer anderen Kultur zu erleben ist vor allem hilfreich, wenn man - wie ich - später auch im Ausland tätig sein will. Da wir einen vollen Terminplan mit vielen Unternehmensbesuchen selbst planen dürfen, kann ich für meine Zukunft die Kontakte knüpfen, die mir wichtig sind."

Marketing-Studentin Antonia Zoller

 


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