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11.07.2017

Marketing-Studium: Coole Marken, tolle Perspektiven

Praxis im Marketing-Studium: Markentag mit Top-Marken. | Foto: Campus M21

Fasziniert von den interkulturellen Unterschieden im Marketing, interessiert an den Herausforderungen im internationalen Management: Das ist Dr. Stefan Remhof, Campus M21-Dozent, Fachbereichsleiter für Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre, Autor. Der promovierte Betriebswirt verfügt über Berufserfahrung in der internen Beratung bei BSH Bosch und Siemens sowie als stellvertretender Büroleiter und wissenschaftlicher Mitarbeiter für zwei Bayerische Staatsminister. Im Interview erklärt Stefan Remhof, welche Inhalte im Studium Internationales Marketing und Management behandelt werden, welche Vorteile die Studierenden am Campus genießen und welche Perspektiven sich ihnen bieten.

Welche Themen werden im Marketing-Studium am Campus M21 behandelt?

Dr. Remhof: Welche Erfolgsfaktoren prägen Marketingkampagnen in Europa und Asien? Wie werden international erfolgreiche Markenwelten aufgebaut? Mit welcher Strategie wächst ein Unternehmen zum internationalen Player? Das sind Beispiele brandaktueller Themen, mit denen sich die Studierenden im Marketing-Studium kritisch auseinandersetzen.

Was sind die Vorteile des Studienangebots Internationales Marketing und Management?

Dr. Remhof: Das Studium Internationales Marketing und Management verknüpft Fragestellungen und Betrachtungsweisen von international agierenden Unternehmen. Studierende gewinnen Fachwissen im Marketingmanagement und entwickeln Kompetenzen für neue Formen von Geschäftsmodellen, wie etwa Digital Business. In kleinen Gruppen, praxisnah, persönlich und im Dialog mit engagierten Dozenten. Zudem fördern wir die Studenten bei ihren internationalen Plänen – sei es ein freiwilliges Auslandssemester an einer unserer vielen Partnerhochschulen oder ein Praktikum in einem internationalen Unternehmen. Das Campus-Netzwerk ist oft der Schlüssel für den Berufseinstieg.

Wem würden Sie die Studienrichtung empfehlen?

Dr. Remhof: Das Marketing-Studium ist für Interessenten empfehlenswert, die an einer breiten Ausbildung mit sehr starker internationaler Verzahnung interessiert sind. Wer Spaß an fremden Kulturen hat, wer wissen will, welchen Herausforderungen international tätige Unternehmen auf den globalen Märkten begegnen können und sich dabei Zukunftsthemen wie der Digitalisierung der Wirtschaft widmen möchte, ist im Marketing-Studium genau richtig.

Was bedeutet Praxis im Marketing-Studium?

Dr. Remhof: Hier ein paar aktuelle Beispiele: Für den sog. Markentag organisierten die angehenden Business Manager eine Networking-Plattform für den persönlichen Austausch mit Top-Marken wie MINI, Tommy Hilfiger/Calvin Klein, Master Card, Völkl, FC Bayern und Bayern Tourismus. Bei diesem Event können Studierende die Marken hautnah erleben, wertvolle Branchenkenntnisse erwerben und sich vernetzen. Im Studienmodul Kampagnenmanagement erarbeiteten die Studenten kreative Marketing-Konzepte beispielsweise für BMW, RayBan oder die gemeinnützige Stiftung Defacto.x. Bei einer mehrtägigen Fachexkursion nach London nutzten die Marketing-Studierenden die Möglichkeit, mit dort ansässigen deutschen Unternehmen wie adidas, BMW oder Rohde & Schwarz über die Folgen des Brexits zu diskutieren.

Welche Highlights erwarten die Studierenden im nächsten Semester?

Dr. Remhof: DAS Highlight wird sicherlich eine Fachexkursion in eine der pulsierenden Städte in Spanien sein. Im Modul Internationales Management wird die Studiengruppe in Barcelona erleben, wie deutsche Unternehmen ihre Aktivitäten in Südeuropa gestalten und wie Unternehmen aus Spanien die weltweiten Märkte nutzen. Auch eine tolle Networking-Möglichkeit für die angehenden Marketing-Manager.

Sie sind forschungsaktiv und haben gerade erst wieder einen wissenschaftlichen Artikel publiziert. Worüber?

Dr. Remhof: Ich beschäftige mich mit dem Einfluss von kulturellen Unterschieden auf die Geschäftstätigkeit international agierender Unternehmen. Insbesondere gehe ich der Frage nach, welche Aspekte Unternehmen beachten müssen, wenn sie Mitarbeiter für einen bestimmten Zeitraum ins Ausland entsenden. Hier können schwerwiegende Probleme bei der Anpassung vor Ort, Kulturschocks und Frustration für den Mitarbeiter aufkommen. Für Unternehmen stellt dies häufig ein großes Risiko dar, welches mit enormen Kosten verbunden ist.
Aktuell habe ich einen Beitrag in der Fachzeitschrift „Personalwirtschaft" veröffentlicht, in dem ich untersuche, wie die kulturelle Intelligenz – das ist die Fähigkeit einer Person, sich in kulturell anders aufgestellten Situationen zurecht zu finden – die Entsendung eines Mitarbeiters erleichtern kann.

Wie profitieren Studierende von Ihrer Forschung?

Dr. Remhof: Meiner Ansicht nach ist es wichtig, Herausforderungen des internationalen Managements, die in der Praxis diskutiert werden, auch in der Lehrveranstaltung anzusprechen. Häufig ergeben sich für beide Seiten spannende Impulse – und sehr häufig ergibt sich für die Studenten sogar ein Thema für eine Projekt- oder sogar Bachelorarbeit.

In welchen Unternehmen sitzen heute die Marketing-Absolventen vom Campus M21?

Dr. Remhof: Ganz unterschiedlich. Manche arbeiten im Konzern, z.B. bei BMW oder Audi. Ein Absolvent ist Junior Projekt Manager bei Jung von Matt, ein anderer hat erfolgreich seine eigene Werbe-Agentur gegründet. Einige Alumni gehen auch ins Ausland: z.B. zu Nike London oder ins Master-Programm der University of Warwick.

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