Bachelor Studium München

Integrationsprojekt, Institut für Eventforschung

Praxis-Projekt "INTEGRATION IN BAYERN"

Das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration bereitete in Kooperation mit Campus M21, dem Verein 'Sport trifft Kunst e.V.' und der 'Klaus Höchstetter Stiftung' eine Internet-Plattform für das Jahr 2015 vor, die umfassende Informationen zum Thema Migration und bestehenden Bildungsangeboten bietet. Durch die Zusammenarbeit mit Campus M21 wird Integration in Deutschland zusätzlich in einen universitären Kontext gesetzt und sensibilisiert gleichzeitig die Studierenden für diese Thematik.  
 
Projektziel:
Das Projekt INTEGRATION IN BAYERN fokussiert erfolgreiche Integration, indem es diese an konkreten Biographien von Menschen mit Migrationshintergrund festmacht. Lebensläufe werden von den Studierenden in Form von Interviews nachgezeichnet und schließlich in Kurzfilmen dokumentiert und aufbereitet. Die angehenden Manager im Master-Studium Sport, Event und Gesundheit haben die Möglichkeit, wissenschaftliche Datenerhebungsmethoden in einem interkulturellen Umfeld in die Praxis umzusetzen. Dabei sammeln sie auch praxisnahe Erfahrungen in der klassischen Biographieforschung. Der persönliche Kontakt zu den Migranten trägt außerdem dazu bei, eine Vorstellung von anderen Lebensmodellen zu erhalten und die Personen in ihrem privaten Umfeld kennenzulernen.

Hintergründe:
Die erfolgreiche Integration von Migranten stellt eine zentrale Herausforderung für den Wirtschaftsstandort Deutschland dar. Gleichzeitig leistet die Darstellung gelungener Integration einen wichtigen Beitrag zur Vorurteilsbekämpfung und zu mehr Toleranz - gerade jetzt, da das Thema Flüchtlinge den politischen und öffentlichen Diskurs in Europa prägt. 

Weitere Informationen finden Sie hier.

Projektabschluss:
Zum erfolgreichen Abschluss des Projekts kamen die Vertreter des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Soziales, Familie und Integration zum Diskussionsforum an den Campus. Im Diskurs mit Master-Studenten, Studentensprechern, Professoren und Dozenten, Sponsoren sowie den Hauptdarstellern in den Filmen gingen die Ministerialbeamten der aktuellen Integrationspolitik von Migranten auf den Grund. "Neben der Unterstützung in Bildung, Arbeit und Wohnungsbau müssen Flüchtlingen vor allem Werte- und Alltagskompetenzen vermittelt werden", erklärte Ministerialrat Dr. Andreas Kufner. Integrationsbeauftragte Dr. Christiane Nischler-Leibl illustrierte unterschiedliche Lebenswelten von Migranten, die weniger durch Herkunft und Religion geprägt sind als vielmehr durch Wertemuster und sozialen Status. So haben die Master-Studenten auch die Vorbilder gelungener Integration nach Milieus ausgesucht, nicht etwa nach vermeintlichen Kriterien wie Herkunft und Religion.

"Die erfolgreiche Integration von Migranten stellt eine zentrale Herausforderung für Deutschland dar. Gleichzeitig leistet die Darstellung gelungener Integration einen wichtigen Beitrag zur Vorurteilsbekämpfung und für mehr Toleranz", so Dozent Dr. Bernd Schmidt, Leiter des Instituts für Eventforschung am Campus M21.

Weitere Informationen zum Diskussionsforum am Campus M21 finden Sie hier.

Bérénice Tarasco, Master-Studierende, war von diesem Thema derart begeistert, dass sie beschloss, ihre Master-Arbeit darüber zu schreiben:

Bérénice Tarasco, Master-Studierende, zum Thema Integration"Im Rahmen meines Forschungsmoduls am Campus M21 durfte ich die Projektkoordination dieses Projektes übernehmen. Dieses Projekt lag mir besonders am Herzen, da die aktuelle Situation von Flüchtlingen und die damit verbundene Integration dieser Menschen in die Gesellschaft derzeit ein sehr brisantes und diskutiertes Thema darstellen. Somit habe ich das Gefühl, einen Mehrwert zu diesem Thema zu leisten. Spannend für mich waren neben der Zusammenarbeit mit den Master-Studierenden vor allem die Themen der Biographieforschung, mit denen ich mich während des Forschungsmoduls auseinandersetzen durfte.  Diese, kombiniert mit meinem Marketing- und BWL-Wissen, führten in der Masterarbeit zu einer strategischen Kommunikationskampagne für das Integrationsportal."

Viele Studierende entscheiden sich für eine praxisorientierte Bachelor- oder Masterarbeit in Kooperation mit dem Institut für Eventforschung - hier zwei Beispiele:

Businessmanagerin Lisa Ratzesberger erforschte in ihrer Bachelorarbeit die Möglichkeiten der Anwendung des Neuromarketings im Eventmanagement. Ihre Arbeit veranschaulicht, welche Erfolge mit der Einbindung von Neuromarketing im Veranstaltungsmanagement der P1 Gaststätten GmbH erzielt werden können.

Sportmanager Johannes Klein untersuchte in seiner Bachelorarbeit den Eventcharakter im Trendsportbereich und illustrierte die Entwicklungen der "Eventisierung" im Kontext des Telemarkens.


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