Studium

Die 6 besten Strategien für mehr Lernerfolg

Prüfungsstress? Keine Konzentration? Dein innerer Schweinehund zerrt an Dir? Mit diesen Lerntipps für Prüfungen steigt Dein Lernerfolg und Du gehst viel entspannter in die nächste Prüfung

Beim Lernen ist jeder anders. Das liegt auch daran, dass es verschiedene Lerntypen gibt. Die einen können sich etwas gut merken, wenn sie es immer wieder hören. Die anderen müssen die Dinge sehen. Wieder andere müssen Dinge aktiv erleben, um sie behalten zu können. Probier am besten alle Varianten aus, um herauszufinden, welcher Lerntyp Du bist. Oder weißt Du es schon?

1. Belohne Dich

Sich hinzusetzen und fokussiert zu lernen ist für jeden eine Herausforderung. Wie leicht fällt es dann, die Aufgabe einfach aufzuschieben. Wenn die Zeit aber immer knapper wird, steigt auch der Stresspegel. Führ Dir in solchen Situationen Deine Ziele klar vor Augen. Und vergiss nicht, was nach dem Lernen steht: Du kannst einen Abschluss erreichen und Deine beruflichen Ziele verwirklichen! Wie oft sind aber diese großen Ziele noch sehr weit weg — und die Hürden bis dahin zahlreich.

Es kann helfen, sich kleinere Etappenziele vorzunehmen und sich selbst auch dafür zu belohnen, wenn ein Zwischenziel geschafft ist: Dein Lieblingsessen oder auch etwas Süßes oder eine Aktivität, auf die Du Dich freust — wie Musikhören, ins Kino gehen oder einen Drink mit Freunden nehmen. Freunde treffen ist ein besonders guter „Stresskiller", weil ihr gemeinsam lachen könnt — und an etwas anderes denkt als den Prüfungsstoff. Auch Dich beim Sport auszupowern ist eine gute Idee, um auf andere Gedanken zu kommen. Dabei vergisst Du den Stress, wirst müde und schläfst besser.

2. Mach Dir einen Zeitplan

„Ich habe so lange ein Motivationsproblem, bis ich ein Zeitproblem habe." Kommt Dir das bekannt vor? Je näher der Prüfungstag rückt, desto mehr wächst der Stress. Viel Stoff, aber viel zu wenig Zeit. Die Zeit rennt einem durch die Finger. Was hilft, ist ein gutes und realistisches Zeitmanagement. Das verhindert, dass Stress überhaupt erst aufkommt. Schreibe Dir zu Beginn der Lernphase alle Themen der Prüfung auf. Wo weißt Du schon viel und brauchst weniger Zeit? Wo brauchst Du noch länger? Nach diesem Schritt kannst Du die Wochen und Tage bis zur Prüfung entsprechend aufteilen. Die schwierigsten Dinge solltest Du Dir nach Möglichkeit nicht bis zum Ende aufheben.

3. Schaff Dir die richtige Umgebung

Je angenehmer Deine Umgebung ist, desto leichter fällt es Dir zu lernen. Am unaufgeräumten Schreibtisch mitten im Chaos kann sich keiner gut konzentrieren. Falls Du in Deinem Zimmer nicht den optimalen Ort zum Lernen findest, dann probier doch mal die Bibliothek aus.

Je weniger Ablenkung wir durch Geräusche und Lärm haben, desto besser kann unser Kopf sich aufs Lernen konzentrieren. Dich nicht ablenken lassen, das gilt auch für die Kommunikation während der Lernphasen: Soziale Netzwerke, Messenger, E-Mail oder Telefonate – das alles sind pure „Konzentrationskiller". Nachrichten schreiben, auf Instagram scrollen oder WhatsApp checken: Darauf solltest Du bis zur nächsten Pause warten. Was sich bei vielen bewährt hat: das Telefon in den Flugmodus schalten, um gar nicht erst in die Versuchung zu kommen, das Handy in die Hand zu nehmen.

4. Iss leistungssteigernd

Nach dem Essen hat unser Körper wenig Kraft und Energie zum Lernen. Denn dann ist er mit Verdauen beschäftigt und fährt die Aktivität des Gehirns herunter. Deshalb ist die richtige Ernährung für den Lernerfolg und auch bei Prüfungen so wichtig: Nicht zu viel und zu schwer zu essen und immer ausreichend zu trinken, sind wichtige Garanten, um besser lernen zu können und gut durch Klausuren zu kommen. Was ist das richtige „Brain Food"? Empfehlenswert sind besonders Gemüse, Milch und Nüsse. Mehr dazu findest Du auf Seite 10.

5. Fass den Lernstoff zusammen

Wenn Du Dir die zentralen Botschaften aus einem Text farbig markierst oder unterstreichst, hilft Dir das, sich auf das Wichtigste zu konzentrieren. Die Arbeit mit unterschiedlichen Farben macht das oft noch leichter. Schreibe Dir die wichtigsten Aussagen eines Absatzes in einigen Stichworten oder Sätzen zusammen — am besten so, dass Du Deine Aufzeichnungen auch ein paar Tage später noch verstehen kannst, wenn Du sie noch einmal anschaust.

Fasse in einem Satz zusammen, worum es im Text ging. Eine gute Regel dabei: Teste, ob Deine Freunde oder auch Deine Eltern verstehen, was Du meinst, wenn Du ihnen Deine Zusammenfassung vorträgst. Das hilft doppelt: Denn wenn Du über den Text sprichst, hilft Dir das beim Merken. Wenn Du Vokabeln oder Regeln lernen möchtest, notiere sie auf einer Karteikarte. Ein englisches oder spanisches Verb mit seinen Formen kannst Du beispielsweise auf die eine Seite schreiben, auf der Rückseite finden Beispiele und die deutsche Bedeutung Platz. Karteikarten sind ein praktischer Helfer, um Dich abfragen zu lassen oder auch allein zu lernen.

6. Lass Dich nicht aus der Ruhe bringen

Angst vor Prüfungen hat fast jeder, auch wenn viele es sich nicht anmerken lassen. Gut ausgeschlafen zur Klausur zu gehen kann helfen, den Kampf gegen die eigene Nervosität zu gewinnen. Beruhigend ist es auch, wenn Du genügend Zeit einplanst, um rechtzeitig am Ort der Prüfung anzukommen. Du solltest versuchen, Dir die einzelnen Aufgaben in Ruhe, genau und vielleicht sogar ein zweites oder drittes Mal durchzulesen. Damit entgehst Du der Gefahr, etwas zu überlesen oder zu übersehen. Starte mit den Aufgaben, bei denen Du Dir sicher bist. Das verspricht Dir ein frühzeitiges Erfolgserlebnis. Am allerwichtigsten: Lass Dich nicht aus der Ruhe bringen, auch wenn Dir die richtige Antwort einmal nicht sofort einfällt. Du kommst bestimmt später auf die Lösung. Es hilft, ab und zu einmal kräftig ein- und auszuatmen.


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